Retoucher Maxi de Witt

Wenn Freelancer krank werden

🤒 Vor ein paar Wochen passierte mein Retouch Freelancer Albtraum: ich wurde krank, und zwar so richtig (Spoiler: kein Covid-19)!



Eine fette Mandelentzündung mit fast 40 Grad Fieber inklusive haute mich aus den Socken. Zum ersten Mal seitdem ich mich vor einigen Jahren selbstständig gemacht hatte ging wirklich nichts mehr und dabei hatte ich doch gerade erst einen neu angefangenen Auftrag auf dem Tisch.



Da musste ich mir als Ein-Frau-Show mit fiebrigen Synapsen etwas überlegen.


Zum Glück kann ich mich da auf mein tolles Netzwerk verlassen und fand nach Rücksprache und GO vom Fotografen einen klasse Ersatzmann für den Job.
Dank Ibuprofen klappte auch die Datenübergabe und das Briefing ohne Probleme und ich hatte nach etwas Orga den Kopf wieder frei und genug Zeit zum Auskurieren ohne Druck.

Oft wird behauptet es gäbe nur Konkurrenz unter Freelancern, jeder würde ausschließlich an die eigene Nase denken. Bloß nicht jemanden empfehlen, wenn man selbst keine Zeit oder Kapazitäten hat, der schnappt dir nur den Kunden weg. 


Ich kann da nur sagen, dass ich da andere Erfahrungen gemacht habe.


Meine Retoucher Kollegen sind klasse, ich geb gerne einen Auftrag weiter, wenn es bei mir gerade nicht passt. Umgekehrt sind auch schon Jobs so bei mir gelandet, wenn ein anderer Retoucher nicht konnte. Win-Win für alle.
Und für den Fall der Fälle tolle Kollegen zu kennen, die auch kurzfristig einen Job übernehmen ist unbezahlbar!

Also, danke Jan Krebs fürs grandiose Einspringen und ein Hoch auf das Netzwerk und den Entdecker von Penicillin 🙌